Stativ

Neben
der Kamera selbst gehört das Stativ zu den wichtigsten Bestandteilen
einer Fotoausrüstung. Es dient immer dann als Stütze, wenn sich
beispielsweise wegen ungünstiger Lichtbedingungen aus der Hand keine
verwacklungsfreien Bilder mehr schießen lassen. Außerdem finden sie bei
extrem langen Belichtungszeiten, in der Makrofotografie und bei
Panoramafotos Verwendung.
Das klassische Stativ, auch
Dreibein-Stativ oder Tripod genannt, besitzt drei Beine und einen
verstellbaren Stativkopf, auf den die Kamera montiert wird.
Einbeinstative besitzen im Gegensatz dazu nur ein Bein.
Materialien und Bauweisen

Dreibein-Stative
werden zumeist aus Aluminium oder Karbon gefertigt, seltener sind
solche aus Basalt oder Holz. Aluminiumstative sind preiswert und
robust, im Vergleich zu Karbon-Stativen jedoch schwerer. Zudem hat
Aluminium Nachteile im Schwingungsverhalten, was bei längeren
Belichtungszeiten zu Unschärfen führen kann. Stativbeine bestehen im
Normalfall aus zwei, drei oder vier Teleskop-Elementen, die per Dreh-
oder Schnappverschluss fixiert werden.
Je mehr Elemente
desto kleiner das Packmaß, desto geringer aber auch die Stabilität.
Viele Stative verfügen zudem über eine ausfahrbare Mittelsäule. Diese
erlaubt mehr Arbeitshöhe und Flexibilität. Eine ausgefahrene
Mittelsäule erhöht jedoch wiederum die Gefahr von Verwacklern. Beim
Stativkauf sollte zwingend auf die Tragfähigkeit geachtet werden. Diese
entspricht im optimalen Fall dem drei- bis vierfachen Gewicht der
Kamera plus des schwersten Objektivs.
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Mfg. Chris